Tierschutzverein Angsthund e.V. Linzer Str. 22 A-4531 Kematen a. d. Krems

Herzlich Willkommen beim Tierschutzverein 

Angsthund e.V.

Nina und ihr Weg in den Tierschutz und zu den Angsthunden

Mein   Name   ist   Nina   Draxler   und   ich   wurde   1978   in   Linz   geboren.   Bei   uns   in   der   Familie   fing   Tierschutz   bereits   in   der   Kindheit   an.   Meine   Oma, Mutter und Tante adoptierten als ich noch klein war schon Tiere aus dem Tierheim. So   wuchs   ich   mit   2   Hunden   (Tino   und   Asta)   und   einer   Katze   (Mentschi)   auf.   Sie   waren   immer   meine   besten   Freunde,   ein   Leben   ohne   Tiere   kann   ich mir nicht vorstellen. Als ich von Zuhause auszog, dauerte es nicht lange und ich übernahm eine kranke Bullterrier Hündin, mit dem Namen "Angelface", die wegen einer Scheidung eingeschläfert werden sollte. Als sie starb, gab es tatsächlich eine Zeit lang, keinen Hund an meiner Seite. Ich    habe    eine    langjährige    Ausbildung    zur    Dipl.    Sporttherapeutin    und    Masseurin    abgeschlossen,        TCM-    (Traditionelle    Chinesische    Medizin), Energetische    Osteopathie-,    Reiki-,    Tierkommunikation    und    Bachblüten-    sowie    Tellington    Touch    Ausbildungen.    Seit    15    Jahren    bin    ich    nun selbstständig, führe  meine Praxis voller Hingabe und freue mich diesen Beruf ausüben zu können. Meine   Schwester   Verena   nimmt   auch   schon   lange   sehr   aktiv   Pflegehunde   von   Animal   Hope   Nitra   auf   und   ermöglichte   so      vielen   Tieren   den   Sprung in   ein   besseres   Leben.   Ich   sammelte   zu   dieser   Zeit      Futterspenden   und   besuchte   einige   Shelter   in   Ungarn   und   Rumänien,   in   denen   Hunde   unter schlimmsten Zuständen gehalten wurden und wirkte in 2 Vereinen als ehrenamtliche Helferin. Durch diese  langjährige Tierschutzarbeit, konnte ich viele Eindrücke sammeln. Der Schmerz und das Leid der Tiere kennt keine Grenzen. Was   mich   besonders   berührte,   waren   die   von   Menschen   (Hundefänger   oder   Besitzer   oder   auch   Arbeiter   in   den   Sheltern)   misshandelten   Hunde, schwerst    traumatisiert    von    ihren    Erlebnissen    kauerten    Sie    in    Ecken,    zitterten    vor    Angst,    kein    Augenkontakt    oder    Berührung    möglich.    Diese Angsthunde   hatten   mein   Herz   erobert,   Ihnen   widme   ich   mein   Leben   und   meine   Liebe.   Für   diese   geschundenen   Seelen,   die   NIEMAND   will,   kämpfe ich,   denn   Sie   brauchen   nur   eine   Chance,   jemanden   der   Sie   sieht,   wahrnimmt   und   dort   „abholt“,   wo   Sie   gerade   stehen   ohne   zu   fordern,   zu verstehen versucht und in kleinen behutsamen Schritten voller Liebe und Geduld zurück führt in einen Leben, ohne Angst. Es   dauert   oft   viele   Monate,   manchmal   nur   3   Monate   und   oft   sogar   ein   Jahr,   abhängig   davon   wie   stark   Ihre   Persönlichkeit   ist,   wie   gut   Sie   verarbeiten und   loslassen   können.   Wie   bei   uns   Menschen,   ist   jeder   individuell   belastbar   und   fähig   sich   zu   regenerieren.   Alles   was   sie   brauchen   ist   Zeit   und Verständnis.   Später,   wenn   Sie   etwas   Vertrauen   haben   brauchen   sie   natürlich   auch   eine   liebevolle   Bestimmtheit,   das   heißt   das   Meideverhalten   nicht immer   durchgehen   zu   lassen,   sondern   gewisse   Dinge   durchzuführen,   um   Ihnen   zu   zeigen   „Du   schaffst   das,   ich   bin   da,   ich   beschütze   dich,   es passiert Nichts“. Anfangs   kann   man   diese   Hunde   nicht   berühren.   Sie   können   nicht   mit   Dir   Gassi   gehen,   nein   Sie   brauchen   eine   Hundetoilette   und   leben   in   Ihrer eigenen Welt voller Schmerz, gefangen in einer Angstblase. Oftmals haben sie die Hoffnung und das Vertrauen verloren und sich aufgegeben. Dann sitze ich Stunden bei Ihnen, schlafe anfangs bei Ihnen am Boden, um Sie an meine Nähe zu gewöhnen, lass Sie beobachten wie ich mit meinen eigenen Hunden kuschel und spiele. Das hilft ihnen langsam zu verstehen. Erst   viel   später,   kann   ich   sie   an   die   Leine   und   Sicherheitsgeschirr   gewöhnen,   zuerst   in   der   Wohnung,   im   Garten   und   dann   im   gesicherten   größeren Übungsgelände. Erst dann sind Spaziergänge möglich, oftmals ein langer Weg voller Höhen und Tiefen. Oft bringen die für uns gewöhnlichsten   Geräusche,   so   einen   Angsthund   in   totale   Panik.   Durchbeißen   der   Leine,   Flucht      alles   ist   möglich.   Darum   ist   die      doppelte   Sicherung ein   absolutes   MUSS.   Doppelte   Sicherung   heißt   Sicherheitsgeschirr   plus   Halsband,   die   erste   Leine   wird   am   Körper   fixiert   und   die   zweite   Leine   in   der Hand. Jeder kleine Erfolg ist ein Meilenstein. Doch   am   Ende   meiner   Arbeit,   steht   ein   völlig   anderer   Hund   vor   mir,   ein   Hund   voller   Lebensfreude,   dennoch   vorsichtig,   geprägt   vom   Leben,   aber   Sie sagen "Ja" zum Leben und sind neugierig und lassen die Nähe der Menschen wieder zu. Irgendwann   kommt   der   Zeitpunkt,   wo   Sie   bereit   sind   für   eine   Adoption,   für   mich   persönlich   ist   das   der   schwierigste   Teil,   die   Suche   nach   erfahrenen Menschen mit Tiefgang und Verantwortung. Dann heißt es LOSLASSEN. Es fällt mir nie leicht, aber ich MUSS, denn ich habe eine Mission: Ich   rette   Angsthunde   und   nur   indem   ich   loslasse,   können   andere   Seelchen   wieder   bei   uns   aufgefangen   werden.   Der   Platz   und   die   Zeit   sind begrenzt, wie Ihr Euch bestimmt vorstellen könnt. Mit allen Adoptanten besteht enger Kontakt und Sie besuchen uns regelmäßig. Ein   großes   Dankeschön   geht   hierbei   an   meine   Hunde   Satu   und   Akin   (das   3   Beinchen),   denn   sie   unterstützen   meine   Arbeit   mit   den   Angsthunden   auf höchster   Ebene.   Jeder   Hund   wird   von   ihnen   liebevoll   ins   Rudel   aufgenommen   und   sie   beteiligen   sich   aktiv   und   bringen   sich   selbstständig   ein.   Sie     verstehen   blind   Ihre   Aufgabe,   da   Sie   selbst   aus   schlimmsten   Verhältnissen   stammen.   Auch   Wolfi,   der      einen   Gnadenplatz   bei   mir   gefunden   hat,   da er   nicht   vermittelbar   ist,   ist   im   Rudel   unentbehrlich.   Mit   ihm   habe   ich   eine   spezielle   Herausforderung   gemeistert,   aber   er   zeigt   mir   tagtäglich,   es geht noch was, aufgeben gibt’s nicht. nach oben

Was ist ein traumatisierter Angsthund per Definition?

Das sagt Nina dazu: "Für   mich   ist   das   ein   Hund   der   mit   dem   Leben,   welches   er   zuvor   führen   musste   überfordert   ist!   Diese   Hunde   lassen   sich   anfangs   nicht   berühren und haben null Vertrauen! Ein   Angsthund   kann   entweder   zitternd   in   einer   Ecke   liegen   und   resignieren   oder   sogar   aggressiv   aus   Angst   reagieren.   Jeder   Hund   reagiert verschieden   auf   traumatische   Erlebnisse!   Genau   wie   bei   den   Menschen,   sind   Angsthunde   individuell   belastbar   und   fähig   Traumen   zu   verarbeiten! Es   kommt   darauf   an   wie   stark   Ihre   Persönlichkeit   ist.   Auch   der   Weg   zurück   ins   unbeschwerte   Leben,   geht   bei   manchen   Hunden   oft   schnell   und andere   Hunde   können   gewisse   Ängste   gar   nicht   loslassen!   Es   gibt   kein   allgemein   gültiges   Rezept,   nur   Geduld,   Training,   Liebe   und   Vertrauen   und Beherrschung der Körpersprache!" Wir   übernehmen   keine   Haftung   für   die   Vollständigkeit   und   Richtigkeit,   die   Aussage   stellt   lediglich   die   Meinung   unserer   Therapeutin   dar   hinter   der das Team von www.Angsthund.at steht. nach oben Zum Download / Ansicht das aktuelle Tierschutzgesetz Österreich Unsere Statuten zur Ansicht oder Download